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14.05.2017 - 19:30 Uhr

CDU klar vor der SPD im Kreis Höxter: Ein Küsschen gab es für Ehefrau Sabine Goeken

Kreis Höxter (TKu). Matthias Goeken von der CDU heißt der strahlende Sieger der NRW-Landtagswahl im Kreis Höxter. Jubel und Freude herrschte am Wahlabend bei der Stimmenbekanntgabe im Kreishaus in Höxter. Landtagskandidat Matthias Goeken war erleichtert und zeigte deutlich seine Freude über das Ergebnis zugunsten der CDU. Für seine Frau Sabine gab es nach einem Jubelruf erst einmal ein herzliches Küsschen.

Im Kreis Höxter hat die CDU ein Ergebnis von über 51 Prozent der Erststimmen eingefahren. Auf die SPD entfielen 27,5 Prozent, auf die Grünen 4,3 Prozent, auf die FDP 6,8 Prozent und auf die AFD entfielen 5,7 Prozent. Die sonstigen Parteien erhielten knapp zwei Prozent der Erststimmen.

„Der Wahlerfolg habe sich abgezeichnet, als die hohe Wahlbeteiligung bekannt geworden war“, sagte der 52-jährige CDU-Landtagskandidat Matthias Goeken im Kreishaus in Höxter. Der Wahlkampf habe ihm besonders Spaß gemacht, insbesondere die Gespräche an den Haustüren. Die Meinungen der Menschen haben sich nun im Ergebnis wieder gespiegelt sagte der selbständige Bäckermeister Matthias Goeken.

SPD-Landtagskandidat Marcel Franzmann nahm das für die SPD schlechte Ergebnis souverän aber betrübt in den Bürgerstuben in Höxter zur Kenntnis. In einem kurzen Statement dankte er seinen Wählerinnen und Wählern und seinem gesamten Wahlkampfteam, das ebenfalls in den Bürgerstuben mit anwesend war. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse zeigte sich in den Bürgerstuben ebenfalls betrübt.

Rode-Bosse sagte dazu: „Ich bin traurig, dass Hannelore Kraft nicht mehr Ministerpräsidentin von NRW sein wird. Mein Glückwunsch gilt der CDU und Armin Laschet. Sie sind jetzt in der Verantwortung, eine stabile Landesregierung für NRW zu bilden. Es betrübt mich, dass die AfD den Sprung über die 5-Prozent-Hürde geschafft hat und der Düsseldorfer Landtag künftig nicht mehr frei von rechtsextremen und rechtspopulistischen Parolen sein wird. Es handelte sich um eine Landtagswahl, bei der die Landesthemen dominierten. Dennoch ist die Ausgangslage für die SPD bei der Bundestagswahl im September nicht einfacher geworden.

Diese Wahl hat aber auch gezeigt: Viele Wählerinnen und Wähler waren bis zur letzten Minute unentschlossen. Stimmungen und Meinungsbilder können sich sehr kurzfristig ändern. Darin liegt auch die Chance für die SPD. Die Partei muss für die Bundestagswahl konkrete Inhalte liefern: Nächsten Monat findet unser Programm-Parteitag in Dortmund statt, bei dem wir ein gutes Programm für die Bundestagswahlen verabschieden werden, das die Interessen der Menschen in den Blick nimmt und ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit sein wird. Ich werde meinen Teil dazu beitragen, damit die Köpfe und die Herzen der Menschen zu erreichen.“ Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat bereits ihren Rücktritt angekündigt und dem Armin Laschet zur gewonnenen Wahl gratuliert. Welche Regierungskonstellation sich nun ergibt hängt davon ab, ob „Die Linke“ in den Landtag einzieht. Die Linken lagen mal bei fünf Prozent, und mal wieder unter der Fünf-Prozent-Hürde.

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Fotos: Thomas Kube

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